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Gaspendelung an Tankstellen
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1992 und 1993 sind mehrere gesetzliche
Vorschriften zum Umweltschutz an Tankstellen in Kraft getreten. Vorgeschrieben
sind flüssigkeitsdichte Fahrbahnen und die Gasrückgewinnung:
Benzindämpfe müssen aus dem Autotank abgesaugt und in den
großen Erdtank zurückgepumpt werden. Dazu bedurfte es neuer
Leitungen und neuer Fahrbahnen. Erreicht ein Tankwagen eine
dieser modern ausgerüsteten Tankstellen, so werden der Füllschacht
und die Kammerstutzen des Tankwagens miteinander verbunden. Der Kraftstoff
fließt aber erst, wenn der Tankwagen auch an die Gaspendel-Anlage, also
die Rückgewinnungs-Anlage, angeschlossen ist. Der einströmende
Treibstoff drückt dann die im Behälter vorhandenen Benzingase in den
Tankwagen hinein. Nach dem gleichen Prinzip befördern beim
Betanken der Fahrzeuge die Saugrüssel die Dämpfe, die beim Tanken
entstehen, in die unterirdischen Tanks. Wie effektiv die Rüssel sind,
hängt auch vom Automodell ab. Denn es fahren nicht alle Autos mit den
gleichen Einfüllstutzen. Bei einigen Fahrzeug-Modellen sind
die Tanks ungünstig konstruiert. Oft reicht es hier, am Zapfhahn die
Einfüll-Geschwindigkeit zu drosseln. Die aufgefangenen
Benzingase fährt der Tankwagen ins Lager zurück, wo aus den
Dämpfen das Benzin zurückgewonnen wird. Etwa 50 Liter Benzin stecken
in den Gasen, die große Tankwagen befördern. Ende
1997 mußten alle Tankstellen mit einem Gasrückführ-System
ausgestattet sein, wenn sie jährlich mehr als 1000 Kubikmeter Benzin
verkaufen. |
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