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Einweihung des Tschad-Kamerun Projektes |
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Das Projekt ist beispiellos in Bezug auf sozial-wirtschaftliche
Planung und öffentliche Beratung. Seit 1993 wurden fast 5.000 öffentliche Anhörungen
abgehalten, an denen Zehntausende von Menschen in Hunderten von Dörfern, verteilt über
das gesamte Projektgebiet, teilnahmen. Es war mit Abstand der intensivste Konsultationsprozess, der
jemals in Afrika abgehalten wurde. Innerhalb des Projektes wurde außerdem einer der
strengsten Pläne zum Umweltschutz in Afrika entwickelt und umgesetzt. Zahlreiche Beobachter -
auch von externen Stellen und Gruppen - prüften, ob die Pläne auch tatsächlich
eingehalten und erfüllt wurden. Das Projekt wird weiterhin wichtige
Beiträge für die Volkswirtschaften von Tschad und Kamerun leisten. Beispielsweise
erhielten 35.000 Menschen Arbeit während der Bauphase des Projekts, davon waren 80 Prozent
Einwohner von Tschad und Kamerun. Zusätzlich zu dieser direkten Beschäftigung flossen im
Projekt Ausgaben von über 650 Millionen Dollar an 2.200 lokale Gesellschaften im Tschad und
Kamerun. Diese initiierten durch Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen wie Straßen
und Brücken, mit denen abgelegene Dörfer Verbindung zu umliegenden Märkten bekamen,
ein deutliches Wirtschaftswachstum in den lokalen Wirtschaftssystemen. Vor Beginn des Projektes lag
das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Tschad bei einem Prozent - seitdem ist es
auf fast elf Prozent gestiegen.
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