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Kraftstoffe immer sauberer!
Auto-/Öl-Programm |
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Bei der Verbrennung von herkömmlichen
Kraftstoffen in Otto- oder Dieselmotoren werden Schadstoffe freigesetzt. Die
Höhe der Schadstoffemissionen wird durch die technische Ausgestaltung des
Motors und durch die Qualität des eingesetzten Kraftstoffes bestimmt.
Durch eine Optimierung von Motortechnologie und Kraftstoffqualität
läßt sich der Schadstoffaustoß reduzieren. Aus diesem Grunde
initiierte die Europäische Kommission 1993 das so genannte
europäische Auto-/Öl-Programm. In einem gemeinsam von der
europäischen Automobil- und Mineralölindustrie durchgeführten
Forschungsprogramm sind die Auswirkungen moderner Motortechniken und
veränderter Kraftstoffzusammensetzungen auf die Fahrzeugemissionen
untersucht worden. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die 1998 von
der EU verabschiedeten und seither mehrfach gestiegenen Anforderungen an
KFZ-Abgase und Kraftstoffqualitäten. Die EU-Abgasrichtlinie
limitiert die Emissionskomponenten Kohlenmonoxid, unverbrannte
Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Partikel. Seit 2000 gelten die Grenzwerte
der EURO III- und ab 2005 die der EURO IV -Norm. Die EU-Kraftstoffrichtlinie
beschreibt die Mindestanforderungen an Otto- und Dieselkraftstoff. Hier werden
unter anderem die Anteile von Benzol und Schwefel im Endprodukt Kraftstoff
begrenzt. In Deutschland wurde bereits seit dem 1. November
2001 Benzin und Diesel mit dem niedrigen Schwefel-Grenzwert von 50
ppm (oder: 0,005 Gew%) Schwefel, der in der übrigen EU erst ab 2005
gilt, freiwillig von der Mineralölindustrie angeboten. Der deutsche
Gesetzgeber hat - einmalig in Europa - die normal schwefelige Ware (150 ppm
Schwefel bei Benzin und 350 ppm Schwefel bei Diesel) mit einer
zusätzlichen Schwefelsteuer von 3 Pfennig pro Liter belegt. Esso hat dem
Autofahrer diese Steuer erspart, indem nur noch schwefelarme Ware angeboten
wurde. Die Kosten für die Investitionen in zusätzliche
Entschwefelungsanlagen betrugen in den deutschen Raffinerien nach einer
Erhebung des Mineralölwirtschaftsverbandes über 1 Milliarde DM.
Seit dem 1. Januar 2003 werden in Deutschland Kraftstoffe mit einem
maximalen Schwefelgehalt von 10 ppm angeboten. Damit sind die
Kraftstoffe praktisch schwefelfrei. In einem weiteren Schritt hat der
deutsche Gesetzgeber die zusätzliche Schwefelsteuer in Höhe von 1,5
Cent (ehemals 3 Pfennig, siehe oben) nunmehr auch auf Kraftstoffe mit mehr als
10 ppm Schwefel ausgeweitet. Nach erheblichen Investitionen im
Verarbeitungsbereich bietet Esso an allen Stationen in Deutschland
ausschließlich schwefelfreie Kraftstoffe an und erspart somit den
Autofahrern auch weiterhin die Schwefelsteuer. Neue
Kraftstoffqualitäten |
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